Bernhard Peter
Das japanische Feudalsystem, insbesondere der Edo-Zeit


Die Stände an sich

Shinokosho (Shinoukoushou) = Stände der japanischen Ständegesellschaft, insgesamt vier Stände. Das Wort wird aus den Kurznamen für die vier Einzelstände gebildet: Shi-no-ko-sho = Krieger-Bauern-Handwerker-Händler. Das System wurde 1869 abgeschafft.

1. Samurai, Shi oder Bushi = Samurai im weiteren Sinne = herrschende Klasse, oberster Stand der japanischen Ständegesellschaft von insgesamt vier, berufsmäßiger Soldatenstand, schwerttragender Krieger- und Beamten-Stand, ca. 6% der Bevölkerung. Dazu gehörten alle Ränge der Samurai (Shogun (Shougun), Daimyo (Daimyou), Hatamoto, Gokenin, Baishin und einfache Samurai). Sie bezogen ihre Einkünfte aus dem System und waren nicht wirtschaftlich erwerbstätig. Eine kastenmäßige Abgrenzung zu den drei unteren Ständen gab es nicht; der Aufstieg aus diesen in den Samurai-Stand war möglich.

Streng genommen nicht dazugehörig, nahmen auch Gelehrte, Priester (eigene Kaste) und später auch Ärzte diese gesellschaftliche Stellung ein, standen jedoch außerhalb des Vier-Stände-Systems.

2. Hyokusho (Hyakushou) oder No (Nou) = zweiter Stand der japanischen Ständegesellschaft von insgesamt vier, erwerbstätiger Stand: Bauern. Ebenfalls hierhin gehörten Fischer, Köhler etc., also alle diejenigen, die natürliche Ressourcen verfügbar machten. Dieser strikt kontrollierte und reglementierte Stand erwirtschaftete das Einkommen für den Samurai-Stand und war identisch mit der 4. Klasse im 8-Klassen-System.

3. Shokunin oder Ko (Kou) = dritter Stand der japanischen Ständegesellschaft von insgesamt vier, erwerbstätiger Stand: Handwerker. Zur Stadtbevölkerung = Chonin (Chounin) zählend, denen kein Landbesitz erlaubt war. Anfangs gehörten auch Ärzte in diese Kategorie. Es gab drei Arten von Handwerkern, solche mit ortsfestem Gewerbe (Ishoku), solche, die für ihre Arbeit das Haus verließen und beim Kunden tätig wurden (Deshoku), und solche, die ohne festen Wohnsitz ihre Dienste anboten (Watari).

4. Akino = Sho (Shou) = Shonin (Shounin) = vierter Stand der japanischen Ständegesellschaft von insgesamt vier, erwerbstätiger Stand: Kaufleute. Die Wertschätzung war gering, weil man in ihrer Tätigkeit keine eigene Wertschöpfung wahrnahm. In ihrer Abwertung spiegelt sich auch die Ablehnung der herrschenden Klasse von erwerbsmäßigem Gewinn. Zur Stadtbevölkerung = Chonin (Chounin) zählend.

Burakumin = Pariagruppen, unterhalb des Ständesystems stehende Bevölkerungsgruppen, umfaßt Eta und Hinin, außerdem Schauspieler, Prostituierte und Tänzerinnen. Die Berufe wurden vererbt, und außerdem wurden amtliche Melderegister geführt, so daß die Angehörigen dieses Standes jederzeit identifizierbar waren. Die Gruppen der Eta und Hinin wurden 1869 im Zuge der Meiji-Reformen bzw. 1871 mit einem eigenen Befreiungserlaß abgeschafft. Gemeinsam mit den Handwerkern und Händlern bildeten sie die Bürgerlichen (Heimin). Zuerst wurden sie noch als "Neubürger" (Shin-Heimin) kenntlich gemacht. Seit auch das weggefallen ist, gab es keine rechtliche Grundlage mehr zur Ausgrenzung, und die Standesunterschiede verwischten im Laufe der Zeit.

1. Eta = Beschmutzte, Bevölkerungsgruppe außer- und unterhalb der vier Stände, Unreine: Henker, Scharfrichter, Gerber, Verarbeiter von Leder (Kawata) bis hin zum Trommelhersteller, Abdecker, Schinder, Schlachter und Metzger, Leichenwäscher, Totengräber - also alle, die mit dem Töten von Tieren und deren Verwertung sowie dem nicht Bushido-gemäßen Töten von Menschen zu tun haben. Auch Strafvollzug gehörte zu ihren Berufsfeldern. Einziger Stand, der eine kastenmäßige Ausgrenzung erfuhr. Seit der Mitte des 17. Jh. verschärften sich Ausgrenzung und Diskriminierung. Der Stand wurde strikt vererbt. Die Mehrheit gehört ethnisch zur japanischen Mehrheitsbevölkerung; Sitten, Religion und Aussehen sind also ähnlich, es ist allein die Tätigkeit, die Art der Arbeit, die sie im religiösen Sinne unrein machte. Sie wohnten in eigenen Siedlungen (Buraku, abgesonderte Gemeinde) abseits der übrigen Bevölkerungsgruppen und durften die Behausungen der anderen Stände nicht betreten und auch nicht gemeinsam mit diesen essen. Sie hatten eigene Tempel; die Kinder durften auch keine "normalen" Schulen besuchen. Auch heute noch gibt es Diskriminierung der Abkömmlinge dieser Familien, deren Anzahl heute auf 2-3 Mio. geschätzt wird. Die Daten der ehemaligen Melderegister, die bis 1976 öffentlich einsehbar waren, sowie der Abgleich mit ehemaligen Siedlungsgebieten der Burakumin benachteiligen die Nachkommen bis heute.

2. Hinin = eine allgemein verachtete, sozial ausgeschlossene und völlig verarmte Bevölkerungsgruppe außer- und unterhalb der vier Stände, Nichtmenschen: Bettler, verurteilte Verbrecher, Behinderte, Ausgestoßene, Blinde, Leprakranke. Es war den Samurai erlaubt, ungesühnt an ihnen grundlos die Schärfe seines Schwertes auszuprobieren, wenn ihm danach zumute war. Neben der Bettelei verdienten sich die Angehörigen dieser Bevölkerungsgruppe ihren Lebensunterhalt durch Verwertung von Tieren oder als Bestatter. Unter gewissen Voraussetzungen war manchmal ein Wiederaufstieg ins Bürgertum möglich.


Die Leitung des Reiches

Tenno (Tennou) = Kaiser, himmlischer Souverän. Der Überlieferung nach von der Sonnengottheit Amaterasu abstammend. Eigentliche Staatsmacht besaßen die japanischen Kaiser nur im 7. und 8. Jh. Sie waren während des Shogunats weitgehend entmachtet, und sie hatten nur zeremonielle und kultische Aufgaben und eine symbolische Bedeutung für das Land. Für die Shogune dienten die Kaiser eigentlich nur deren eigener Legitimation. Auch heute ist die Aufgabe des Kaisers rein zeremoniell; nach der Verfassung ist er nicht Staatsoberhaupt, sondern Symbol ohne eigene Entscheidungsbefugnis. Der Kaiser ist der oberste Priester der Shinto-Religion.

Sessho (Sesshou) = Kaiserlicher Regent für einen minderjährigen Kaiser. Er nahm die weltliche Macht und die geistliche Würde für den unmündigen Kaiser wahr und vertrat ihn in jeder Hinsicht.

Kampaku = kaiserlicher Regent. Leiter der 100 Beamten (Hyakkan-souki no nin), führt die Regierung im Auftrag des (volljährigen) Kaisers, aber nicht als dieser selbst, sondern als Untertan. Normalerweise wurde diese Stellung nur einem Mitglied der Familie Fujiwara gegeben. Mit zwei Ausnahmen: Toyotomi Hideyoshi und sein Adoptivsohn Hidetsugu durften den Titel gegen Ende des 16. Jh. ebenfalls benutzen. Der Titel wurde 1868 abgeschafft.

Taiko (Taikou) = zurückgetretener Regent. Nachdem Toyotomi Hideyoshi den Titel eines Kampaku an seinen Erben übertragen hatte, nahm er selbst den Titel eines Taiko an. Dadurch wurde der Begriff zu einem Synonym für ihn.

Shogun (Shougun) = eigentlich Anführer der Armee, de facto Leiter der Militärregierung. Ursprünglich handelte es sich um einen Titel, der vor dem 12. Jh. auf Zeit für die Dauer eines bestimmten Feldzuges vergeben wurde. Das änderte sich im 12. Jh., als Minamoto Yoritomo die erste Militärherrschaft gründete und der Titel eines Shoguns erblich wurde. Der Titel wurde bis zum Ende des 16. Jh. entweder einem Mitglied der Minamoto oder der Ashikaga gegeben. Im Jahre 1603 nahm Tokugawa Ieyasu den Titel an und begründete ein neues Shogunat. Der Shogun berechnete für sich ein jährliches Einkommen von 4-5 Mio. Kouku Reis, ca. ein Fünftel bis Sechstel des Nationalaufkommens. Das letzte Shogunat endete 1867.

Tairo (Tairou) = Regent. Die bekanntesten Regenten bildeten den sog. Rat der Fünf Regenten, eingesetzt von Toyotomi Hideyoshi, um das Land für seinen minderjährigen Sohn, Hideyori, zu regieren. Einer dieser Regenten war Tokugawa Ieyasu, der später der erste Tokugawa-Shogun wurde. Auch während der Zeit der Tokugawa-Shogune gab es Regenten oder Großkanzler zu bestimmten Zeiten. Der Tairo stand dann dem Gremium der Rojo (Roujou, höchste Minister) vor. Er wurde von den vier wichtigsten Go-Fudai-Familien bestimmt und auch aus diesen Familien ausgewählt, den Hotta, den Sakai, den Ii und den Doi. Der Tairo entstammte am häufigsten der Familie der Ii (6x), danach der Familie Sakai (4x). Falls ein Mitglied aus einer anderen als den genannten Fudai-Familien einen ähnlichen Rang verliehen bekam, wurde er Tairo-kaku (Tairou-kaku) genannt, im Rang eines Tairo stehend.

Roju (Roujuu) = wörtlich Ältester, höchste Minister des Tokugawa-Shogunats. Es gab erst 2, dann 5, schließlich 4 solcher hohen Minister. Sie verwalteten den Eigenbesitz des Shoguns, sie beaufsichtigten die Daimyos des Reiches und sie pflegten die Beziehungen zum Kaiserhof und zu den höchsten religiösen Würdenträgern. Außerdem hatten sie die Aufsicht über die Verwaltungen der Tempel und Schreine. Roju konnte nur werden, wer mehr als 25000 Koku Reis jährliches Einkommen hatte. Hatte man weniger, konnte man zwar auch solche Aufgaben übernehmen, war dann aber nur ein Roju-kaku (Roujuu-kaku), im Range eines Roju stehend.

Hyojosho (Hyoujousho) = seit 1225 bestehender oberster Rat im Shogunat mit exekutiver und jurisdikativer Gewalt. Er umfaßte in der Zeit des Tokugawa-Shogunats die Roju (Roujou) und ggf. den Tairo (Tairou) und die Bugyo (Bugyou), den Kommissaren oder Behördenchefs.

Bakufu = Militärregierung, an deren Spitze der Shogun steht. Ist also gleichbedeutend mit dem System des Shogunats. Endete mit der Rückgabe der Herrschaft vom Shogun an den Tenno 1867. Das Wort leitet sich ab von Baku = Vorhang = Schutz des Hauptquartiers bzw. Kommandozeltes des militärischen Anführers. Bakufu = Vorhang-Regierung.

Daimyo (Daimyou) = Lehnsfürst bzw. Herr über eine selbstverwaltete Region, über ein Lehnsfürstentum (Han), der höchste Rang unter den Samurai unterhalb des Shoguns. Sie unterstanden also selber dem Shogun und hielten sich eigene Vasallen. Das Wort, das in der Form Daimyo wörtlich "großer Name" bedeutet, ist eine Abkürzung von Dai-myoushu = Großer Grundbesitzer, denn Myou ist die Kurzform von Myouden = eigener Grundbesitz, und Shu = Besitzer. De facto konnten sie ihr Land weitgehend unabhängig regieren, während der Sengoku-Zeit quasi souverän, im nachfolgenden Shogunat nur dem Shogun verpflichtet und mit gewissen Auflagen wie Anwesenheitspflichten in Edo etc. Zur Erlangung des Titels Daimyo war es nötig, mindestens über ein jährliches Einkommen von 10000 Koku Reis zu verfügen (2 Ausnahmen: Kitsuregawa unter Daimyos der gleichnamigen Familie, mit ca. 5000 Koku, Sonderstatus als Ashikaga-Abkömmlinge, Ogawa unter Daimyo Mizuno Wakenaga mit 9820 Koku, Sonderstatus wegen Verwandtschaft zu Tokugawa Ieyasu). Die reichste Daimyo-Familie war die der Maeda (Lehen: Kaga) mit 1025000 Koku Reis, gefolgt von den Shimazu (Lehen: Satsuma) mit 770000 Koku Reis, den Date (Lehen: Sendai) mit 625000 Koku und den Owari-Tokugawa (Lehen: Owari) mit 620000 Koku. Als das Ständesystem 1869 abgeschafft wurde, wurden zunächst Kuge und die Daimyos aus dem Samurai-Stand zu einem neuen Adelsstand Kazoku zusammengefaßt, wobei die Eingruppierung nach dem bisherigen Einkommen vorgenommen wurde.

Shomyo (Shoumyou) = wörtlich "kleiner Name", analog zum Daimyo abgeleitet von Shou = klein, Myou = Myouden = eigener Grundbesitz und Shu = Besitzer, also kleiner Grundbesitzer und Feudalherr mit weniger als 10000 Koku Reis jährlichem Einkommen.


Die Shogune (Shougun) und die Phasen des Shogunats

1. Phase: 1192-1219 Minamoto-Shogune: Minamoto Yoritomo (lebte 1147-1199) war bereits seit 1185 Feldherr = Shogun. Im Jahre 1192 verlieh der Kaiser Go Toba Tenno ihm den erblichen Titel eines Sei-i-tai-Shoguns = "großer Feldherr zur Unterwerfung der Barbaren". Deshalb begann das erbliche Shogunat erst 1192. Residenzstadt wurde Kamakura. Nach Minamoto Yoritomo (Shogun 1185-1199) wurden seine Söhne Shogun: Minamoto Yori-ie (1199-1203, abgesetzt und verbannt, dann ermordet), Minamoto Sanetamo (1203-1219, erschlagen von seinem Neffen, also dem Sohn seines Vorgängers). Da besagter Neffe unmittelbar nach der Tat seinerseits getötet wurde, endet damit das Shogunat der Minamoto.

2. Phase: 1220-1251 Fujiwara-Shogune und 1251-1333 Shogune aus der kaiserlichen Familie, zusammen als sogenannte Schatten-Shogune bezeichnet, weil es meistens irgendwelche Kinder waren, die keine wirkliche Macht ausübten. Die wahre Macht hatten die Hojo (Houjou), die Regenten (Shikken) von Kamakura, der Residenzstadt der Shogune, waren. Eigentlich waren die Shikken die Inhaber eines ausführenden Amtes der Shogune, so wie die Shogune Inhaber eines ausführenden Amtes für den Tenno waren, und genauso wie die Shogune späterer Zeiten sich die Regierungsgewalt im Reich aneigneten, so hatten sich in dieser Zeit die Shikken die Gewalt des Shoguns zu eigen gemacht und das eigentliche Amt entleert. Diese Zeit endete mit dem Fall der Familie Hojo (Houjou) 1333.

Zwischenzeit: Kurzfristig erlangte der Go Daigo Tenno die Regierungsgewalt selbst und hatte sie bis 1338 inne, ganze 5 Jahre konnte er selber regieren. Er machte seinen Sohn, Prinz Moriyoshi bzw. Morinaga zum Befehlshaber des Militärs. Diese Zeit wird als Kemmu-Restauration (Kenmu no Shinsei) bezeichnet.

3. Phase: 1338-1573 Ashikaga-Shogune: Die Ashikaga waren ein Zweig der Minamoto. Ashikaga Takauji (1305-1358) entmachtete den Prinzen Moriyoshi bzw. Morinaga; sein jüngerer Bruder Ashikaga Tadayoshi tötete ihn 1335. Der Restaurationsversuch des Kaisers scheiterte. Ashikaga Takauji wurde 1338 zum Shogun ernannt. Der Kaiserhof spaltete sich zeitweise in eine nördliche und eine südliche Dynastie und wurde erst 1392 unter Ashikaga Yoshimitsu wieder vereinigt. In der Spätphase wurden die Ashikaga-Shogune schwach; das Shogunat genauso wie das Kaiserhaus politisch bedeutungslos. Das letzte Jahrhundert des Ashikaga-Shogunats fiel mit der Sengoku-Zeit zusammen, der Zeit der Krieg führenden Provinzen. Der letzte Shogun, Ashikaga Yoshiaka (1537-1597) wurde von Oda Nobunaga seines Amtes enthoben. Die Zeit der Ashikaga-Shogune wird als Muromachi-Zeit bezeichnet.

Zwischenzeit: Danach gab es eine Zwischenzeit 1573-1603; während dieser Zeit war vom Tenno kein Sei-i-tai-Shogun ernannt worden, obwohl bedeutende Feldherren wie Oda Nobunaga oder Toyotomi Hideyoshi diese Zeit prägten. Ihnen wurde trotz ihrer militärischen Machtstellung der Titel versagt, weil sie nicht von den Minamoto abstammten. Diese Zwischenzeit wird als Azuchi-Momoyama-Zeit bezeichnet.

4. Phase: 1603-1867 Tokugawa-Shogune: Gegründet wurde diese neue Shogun-Dynastie von Tokugawa Ieyasu, der ein Abkömmling der Minamoto war. Er war nicht nur ein großer Feldherr, sondern er beendete den Bürgerkrieg, befriedete das Reich und legte den Grundstein zum Japan der Edo-Zeit. Er ordnete die Verhältnisse und regelte das Feudalsystem grundlegend. Er schuf den Rahmen, innerhalb dessen Japan unter Abschottung von der Außenwelt erstarrte. Er hatte neun Söhne, wovon zwei starben. Der dritte Sohn, Hidetada, wurde zum Nachfolger bestimmt. Der zweite Sohn bekam die Provinz Echizen als Lehen. Die Söhne Nr. 4, 7 und 8 wurden Begründer der Go-sanke (s. u.). Es gab insgesamt 15 Tokugawa-Shogune, und es wurde die längste Friedenszeit in der japanischen Geschichte. Diese Phase des Shogunats endete mit der Rückgabe der Regierungsgewalt an den Tenno 1867.


Die Struktur des Hofadels Kuge (außerhalb des Ständesystems)

Kuge = Hofadel = Würdenträger des jeweiligen Kaisers. In der Nara-Zeit und in der Kamakura-Zeit stellten diese Familien die militärischen Anführer und die Staatsbeamten. Als diese beiden Aufgaben an den Kriegeradel übergingen, waren die Kuge-Familien quasi arbeitslos. Sie hatten eine wichtige zeremonielle Rolle am kaiserlichen Hof in Kyoto inne und besaßen Hofämter, waren aber ohne wirkliche Macht im Reich. Sie bezogen ein festes Gehalt aus dem System. Unter der Herrschaft der Shogune wurde im 16. Jh. sogar der Hofadel per Gesetz von der Regierung ausgeschlossen. Weil nur Söhne, Enkel und Brüder eines Tenno als Prinzen galten und formell vom Kaiser als Prinz von Geblüt per Schriftstück erklärt wurden, wurde die restliche Verwandtschaft der kaiserlichen Familie zum Hofadel. Zum Kuge gehört also alles, was irgendwann einmal der kaiserlichen Familie entsproß, aber nie die formelle Ernennung zum Prinzen erhalten hat. Seit 415 führten sie eigene Familiennamen.

Beispiele für Kuge-Familien: Minamoto, Taira, Fujiwara, Sugawara, Abe, Kuga, Kiyowara, Nakatomi, Urabe. Der Hofadel stand in der Gesellschaft zwar über dem Krieger-Adel, aber wirtschaftlich meist unter diesem, weil sie keinen Grundbesitz hatten, der Einkommen generierte.

Gegen Ende der Edo-Zeit, um 1850, gab es 137 Kuge-Familien, die zwar mit großem Namen, aber wirtschaftlich in bescheidenen bis ärmlichen Verhältnissen lebten und mit ihren Palästen (Yashiki) in Kyoto einen mehrfachen Ring um die kaiserliche Residenz bildeten, mit insgesamt neun Toren vom Rest der Stadt getrennt. Sie lebten abseits der "normalen" Stadtgesellschaft und bildeten eine Welt für sich.

Es gab einen Grenzbereich zwischen Hofadel und Militäradel, das waren die Kuge-Familien, die zu Lehensträgern der Shogune geworden waren, sich also zu Diensten gegenüber den Shogunen verpflichtet hatten und dafür ein einkommensrelevantes Lehen bekommen hatten: Wirtschaftlich standen diese Familien besser da, vom Ansehen her standen sie eine Stufe unter den reinen Kuge-Familien. Nur wenige Angehörige der Kuge-Familien erlangten Macht und Einfluß, wie z. B. die Minamoto, die selbst zu Shogunen aufstiegen.

Als das Ständesystem 1869 abgeschafft wurde, wurden zunächst Kuge und die Daimyos aus dem Samurai-Stand zu einem neuen Adelsstand Kazoku zusammengefaßt, wobei die Eingruppierung nach dem höchsten Amt am kaiserlichen Hof vorgenommen wurde.


Die Struktur des Krieger-Adels (Aufgliederung des Samurai-Standes) der Edo-Zeit

Go-sanke = die erhabenen drei Familien oder die ehrenwerten drei Familien. Diese Familien gehen auf jüngere Söhne von Tokugawa Ieyasu zurück. Im einzelnen waren das: Der vierte Sohn hieß Yoshinao und wurde Daimyo von Owari (Owari-Tokugawa, Sitz in Nagoya, 620000 Koku). Der siebte Sohn hieß Yorinobu und wurde Daimyo von Kii (Kishuu-Tokugawa, Sitz in Wakayama, 555000 Koku). Der achte Sohn hieß Yorifusa und wurde Daimyo von Mito (Mito-Tokugawa, Sitz in Mito, 350000 Koku). Der dritte Sohn war Tokugawa Hidetada und setzte die Hauptlinie fort. Auch wenn diese drei Familien offiziell eine Beraterfunktion hatten, war ihr Hauptzweck, den Fortbestand des Hauses Tokugawa zu sichern: Ein neuer Shogun mußte aus diesen drei Familien stammen, sofern es keinen Sohn in der Hauptlinie gab. Dieser Fall trat 1717 ein, als die Linie des Daimyo von Kii einspringen mußte: Tokugawa Yoshimune wurde 8. Tokugawa-Shogun. Seine Abkömmlinge regierten dann bis 1866, mit einer weiteren Adoption innerhalb der Kishuu-Linie zwischen 13. und 14. Tokugawa-Shogun. 1866 sprang die Linie Mito, ursprünglich nicht nachfolgeberechtigt, dann aber aufgewertet, mit Tokugawa Keiki ein; er wurde unter dem Namen Hitotsubashi adoptiert und wurde als Yoshinobu Shogun, hatte aber nur noch ein Jahr zu regieren. Er war der letzte und 15. Tokugawa-Shogun. Die Linie der Daimyo von Owari kam hingegen überhaupt nicht zum Zuge.

Shimpan = Shimpan-Daimyo = diejenigen Daimyo-Familien in der Zeit des Tokugawa-Shogunats, die auf die 23 Verwandten von Tokugawa Ieyasu zurückgehen. Von diesen Familien erwartete man aufgrund der Verwandtschaft zur Familie Tokugawa eine besonders hohe Loyalität. Die Gosanke-Familien gehören auch zu den Shimpan.

Kokushyu = Landesherren: Diese Familien entsprossen nicht der Familie von Tokugawa Ieyasu, sondern es handelt sich um alteingesessene und hochangesehene, mächtige Daimyo-Familien, die aus verschiedenen Gründen zum Shogun standen, teils, weil sie durch kluge Politik in das System eingebunden worden waren, teils, weil sie mit Waffengewalt dazu gezwungen worden waren. Beispiele: Shimazu, Daimyo von Satsuma, Maeda, Daimyo von Kaga, Asano, Daimyo von Aki, Date, Daimyo von Mutsu, Mori (Mouri), Daimyo von Nagato. Insgesamt gab es 18 solcher Familien, die für ihre Loyalität zum Shogun weitgehende Freiheiten in ihren eigenen Ländern hatten. Die Bindung an den Shogun war lose.

Tozama = auswärtige Herren = verselbständigte Familien von Nachkommen (Nachgeborenen) des Kokushyu-Adels. Insgesamt gab es ca. 90 solcher Familien. Sie standen als Abkömmlinge der bedeutenden Kokushyu-Familien hoch im Ansehen, aber etwas tiefer als jene. Es reichte für eine Sonderbehandlung und gewisse Privilegien, und es reichte für eine relativ lose Bindung an das Shogunat. Beispiele: Kuroda, Tachibana, Aoki, Arima, Koide. Sie gehörten nicht zu den Familien, die damals für Tokugawa Ieyasu Partei ergriffen hatten, sondern waren mitunter sogar ehemalige Gegner. Sie wurden erst nach der siegreichen Schlacht von Sekigahara Vasallen von Tokugawa Ieyasu. Ihre Loyalität wurde als opportunistisch eingeschätzt.

Go-Fudai, Fudai = Fudai-Daimyo = dienstbare Geschlechter = unmittelbare Vasallen des Shoguns, Familien in relativ großer Abhängigkeit vom Shogunat, da sie in einem Lehensverhältnis zu diesem standen. Diese Familien gehen zurück auf Parteigänger des Reichsbefrieders Tokugawa Ieyasu, aus Daimyo-Familien stammende Dienstleute, militärische Funktionsträger etc., die mit einem Lehen belohnt wurden, typischerweise kleineren Lehen an strategisch wichtigen Positionen, z. B. entlang wichtiger Fernstraßen oder rings um Edo im Kantou. Angehörige dieser Familien hatten zuvor mit Tokugawa Ieyasu in der Schlacht von Sekigahara gekämpft. Sie wurden deshalb als sehr loyal eingestuft und als unmittelbare Vasallen behandelt. Aufgrund dieser Abhängigkeit konnte der Shogun sie belohnen und bestrafen und sogar absetzen, im Gegensatz zu den Kokushyu und Tozama. Aus diesen Familien, insgesamt 140, wurden die Amtsträger des Shogunats rekrutiert, die Roujuu und die Wakadoshiyori. Die vier wichtigsten Familien waren die Hotta, die Sakai, die Ii und die Doi. Diese vier Familien bestimmten, sofern nicht bereits geregelt und nötig, den Nachfolger eines verstorbenen Shoguns. Sie ernannten den Tairo (Tairou), der meist aus der Familie der Ii stammte. Weitere Familien dieser Gruppe waren z. B. die Torii, die Watanabe, die Miake, die Masuyama, die Honda, die Sakakibara und die Ogasawara.


Einteilung der Daimyos nach Rang

1. Rang: beherrschten mindestens eine ganze Provinz. Beispiele: Familien der Mori (Mouri), Shimazu, Date, Maeda. Äußere Merkmale der Herrschaftssitze: sechsteiliges Tor, freistehende Wachhäuser, getrennt von den Mannschaftsunterkünften, Dächer doppelt gekrümmt, alle Bauten mit Hausteinsockel.

2. Rang: jährliches Einkommen betrug mindestens 100 000 Koku Reis. Äußere Merkmale der Herrschaftssitze: wie oben, aber Dächer nur einfach gekrümmte Satteldächer, alle Bauten mit Hausteinsockel.

3. Rang: jährliches Einkommen betrug mindestens 50 000 Koku Reis. Äußere Merkmale der Herrschaftssitze: wie zuvor, aber alle Bauten ohne Hausteinsockel und Wachhäuser in Erkerform.

4. Rang: Äußere Merkmale der Herrschaftssitze: Tor hatte nur 4 Felder, erkerartige Vorbauten mit Pult- und Satteldach ohne Krümmung.

5. Rang: jährliches Einkommen betrug mindestens 10 000 Koku Reis (Untergrenze, um Daimyo zu sein). Äußere Merkmale der Herrschaftssitze: keine selbständigen Bauten mehr am Tor, sondern Tor, Wachhäuschen und Mannschaftsunterkünfte verschmelzen zu einer Baueinheit.


Die Vasallen und Krieger des Samuraistandes

Buke = Kriegerfamilien = militärische Familien, umfaßt alle nachfolgend aufgeführten Gruppen des Kriegerstandes, nicht aber den Hofadel Kuge. Im Feudalsystem Japans entwickelte sich mit der Herrschaft der Shogune der Kriegerstand von einer dienenden Funktion zu der herrschaftstragenden Klasse.

Jikisan = Bakushin = direkte Vasallen der Shogune, damit indirekte Vasallen des Kaisers, umfaßten die Hatamoto und die Gokenin

Hatamoto = gehören zu den Jikisan und stellen die höherrangige Gruppe derselben dar, wörtlich "unter dem Banner stehend", besaßen Lehen von 260 bis zu maximal 10000 Koku Reis Einkommen im Jahr, Familien entwickelten sich aus verdienten Samurai des Shoguns Tokugawa Ieyasu; und aus diesen Familien wählte der Shogun die höheren Beamten seiner Militärregierung, die Räte und Verwalter aus. Es handelte sich um Gefolgsleute in besonderer Vertrauensposition. Im Gegensatz zu den Daimyos hatten Hatamoto keine eigene Burg. Insgesamt gab es 6400 Familien dieser Gruppe. Diese Samurai-Gruppe besaß gewisse Vorrechte: Sie waren berechtigt, Audienzen zu erhalten, und sie durften in der Regierungsstadt Edo und auf den Landstraßen zu Pferde reisen. Im Kriegsfall mußten sie pro 1000 Koku Reis jährlichen Einkommens fünf Samurai beisteuern, außer unterhalb einer Prosperitätsgrenze von 1000 Koku Reis. Darunter mußten sie sich ein bißchen finanziell beteiligen, aber nur bis zu einer Armutsgrenze von 300 Koku Reis jährlichen Einkommens.

O-memie-ijo = Gefolgsleute mit Audienzrecht, in der Edo-Zeit synonym mit Hatamoto.

Gokenin = wörtlich "ehrenwerte Hausleute", gehören zu den Jikisan und stellen die tieferrangige Gruppe derselben dar, ebenfalls unmittelbare Lehensmänner des Shoguns, aber mit geringerem Einkommen als die Hatamoto und von Abgaben befreit. Viele dieser Familien waren arm und ohne wirkliche materielle Grundlage. Diese Familien entwickelten sich aus den Nachkommen der einfachen Soldaten des Shoguns Tokugawa Ieyasu, also aus den Dienstmannen der Familie und des ersten Tokugawa-Shoguns, die zum Dank für ihre Treue in den Samurai-Stand erhoben worden waren. Aus diesen Familien wählte der Shogun die kleineren Amtsträger im einfachen Beamtendienst seiner Militärregierung aus. Insbesondere wurden aus diesen Familien die Shugo, Militärgouverneure für die Provinzen, ausgewählt. Die Familien waren nicht hoffähig und nicht audienzberechtigt. Sie stellten aber die Pagen, die Konandoshu (Konandoshou), die jungen Samurai, die dem Shogun zu Diensten waren, Hofpagen ähnlich. Insgesamt gab es 80 000 Familien dieser Gruppe. Da sie unmittelbare Vasallen des Shoguns waren und ihre Stellung allein der Treue zum Haus Tokugawa verdankten, bildeten sie einen militärischen Rückhalt der Macht des Shoguns, gegen die der Tenno nichts ausrichten konnte.

O-memie-ika = Gefolgsleute ohne Audienzrecht, in der Edo-Zeit synonym mit Gokenin.

Einfache Samurai = Bushi = Samurai im engeren Sinne = alle Angehörigen des Kriegerstandes, die keine zusätzliche Einstufung aufweisen konnten, also der überwiegende Teil der Gesellschaftsklasse, 400 000-500 000 Familien. Sie lassen sich in zwei Gruppen aufteilen, die Hanshi und die Baishin. Samurai besaßen Privilegien wie z. B. das Tragen der zwei Schwerter und eines Helmes, weiterhin Steuerbefreiung und das Recht auf eine gesonderte Gerichtsbarkeit. Samurai besaßen Pflichten wie Treue gegenüber dem Herrn, Wachdienst in Friedenszeiten und Kriegsdienst bei Feldzügen; ferner war ihnen jegliche Tätigkeit verboten, die mit Gelderwerb einherging.

Baishin = Matamono = Matagerai = mittelbare Vasallen der Tokugawa-Shogune. Sie waren Vasallen eines Daimyo, der Gefolgsmann des Shoguns war, wodurch sie mittelbare Gefolgsleute des Shoguns waren, der aber nicht ihr Herr war. Das gegenseitige Verhältnis belohnte der Shogun mit Stellen im zivilen Bereich seines Beamtenapparates.

Hanshi = unmittelbare Vasallen der Daimyos, nicht in Abhängigkeit vom Shogun, sondern Ritter des Daimyos und nur diesem verpflichtet. Sie bezogen ihr Einkommen aus einem erblichen Sold und hatten nur selten ein zusätzliches Amt in der Verwaltung des von ihrem Herrn regierten Gebietes.

Goshi (Goushi) = Landsamurai, unabhängige Bauernkrieger, dem Samurai-Stand zugehörig, aber auf dem Land im Dorf lebend, nicht wie üblich in den Samurai-Vierteln der Burgstädte. Dazu wurden auch im Dorfleben verwurzelte Leute bezeichnet, die das Recht verliehen bekamen, Schwerter zu tragen. In der späten Edo-zeit konnte man sich den Status auch quasi erkaufen.

Ashigaru = wörtlich: leichtfüßig, Fußsoldaten, Infanteriesoldaten, entweder niederrangige Angehörige des Adels (Buke) oder nicht dem Samurai-Stand zugehörige Bauern oder Feldarbeiter, die entweder freiwillig um der Beute oder des Soldes willen mitkämpften oder die zum Kriegsdienst gezwungen worden waren. In der Rangordnung ganz unten stehende Kämpfer, die auch mit Feuerwaffen ausgestattet wurden.

Ronin (Rounin) = wörtlich: Wellen-Mensch = aus dem System gefallene Samurai, heimatlose und herrenlose Samurai, ein Krieger, der prinzipiell dem Samurai-Stand angehört, aber seine Dienststellung verloren hat, entweder durch eigenes Verschulden oder durch Not, Ungnade oder Tod seines Herrn. Da er damit mangels Herrn seine oberste Pflicht als Samurai zeitweise nicht erfüllen konnte, war ein Ronin nicht nur durch den Verlust seines Auskommens, sondern auch seiner Aufgabe und seines Ansehens gestraft. Auch wenn er nichts dafür konnte, wurde er verachtet, weil es der Ehrenkodex verlangte, Seppuku zu begehen, wenn man seines Herrn verlustig geht. Aus purer wirtschaftlicher Not wurden Ronin oft zu Räubern und Wegelagerern, denn sie hatten nichts anderes als das Kriegshandwerk gelernt, und das Überschreiten der Grenze zwischen legitimer und illegitimer Gewalt wurde allzuoft durch den Zwang zum Überleben bestimmt.


Der Erbadel 1869-1946

Kazoku = wörtlich: prunkvolle Familien = im Zuge der Meiji-Reformen wurde das alte Feudalsystem der Edo-Zeit abgeschafft. Insbesondere die Vierständegesellschaft wurde aufgelöst. Der Hofadel Kuge und die Daimyo-Familien aus dem Stand der Samurai wurden zu einer Art neuem Adel nach dem Vorbild des britischen Adelssystems zusammengefaßt. Dabei wurden fünf Stufen des Adels geschaffen, die dem britischen Duke (Koushaku), Margrave (Koushaku, ab 150000 Koku Reis bisheriges Einkommen), Earl (Hakushaku, ab 50000 Koku Reis), Vicomte (Shishaku) und Baron (Danshaku) entsprachen, wobei nur das amtierende Familienoberhaupt Titelträger war, samt Ehefrau, nicht aber die Kinder zu Lebzeiten des Vaters. Die bisherigen Daimyos wurden nach ihrem bisherigen Einkommen eingruppiert, der ehemalige Hofadel nach dem bisher höchsten Amt am kaiserlichen Hof.

Anfangs gab es insgesamt 509 Familien innerhalb dieses japanischen Peerage-Systems. Die Anzahl schwoll bis 1944 auf 1016 an.

Mit der Ausarbeitung der japanischen Verfassung nach dem Zweiten Weltkrieg wurden alle Adelstitel außer bei der kaiserlichen Familie abgeschafft. Da nach der Heian-Zeit nie ein System der Namenskennzeichnung durch Adelsprädikate wie "von" gab, sind die ehemaligen Adelsfamilien heute nicht mehr am Namen als solche erkennbar.


Literatur, Links und Quellen:
Jennifer Mitchelhill, David Green: Castles of the Samurai - Power and Beauty, 112 S., Verlag: Kodansha International 2013, ISBN-10: 1568365128, ISBN-13: 978-1568365121
Kuno Mauer: Die Samurai - ihre Geschichte und ihr Einfluß auf das moderne Japan, Knaur Verlag, Econ Verlag 1981, ISBN-10: 3426037092
Ständesystem und Strukturen des japanischen Feudalsystems bei Wikipedia:
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Ostasienlexikon:
http://www.oai.de/de/wissen/ostasienlexikon/49-ddd/1137-daimyo.html - http://www.oai.de/de/wissen/ostasienlexikon/63-rrr/1878-ronin.html
Thomas Conlan: Samuraikrieger - Waffen und Kampftechniken der japanischen Krieger 1200 bis 1877, 192 S., Verlag Motorbuch, 1. Auflage 2009, ISBN-10: 3613306328, ISBN-13: 978-3613306325
Stephen Turnbull: Die Geschichte der Samurai, 256 S., Verlag Motorbuch 2005, ISBN-10: 3613305402, ISBN-13: 978-3613305403
Samurai, hrsg. vom Historischen Museum der Pfalz Speyer, 263 S., Verlag: Thorbecke, 2008, ISBN-10: 3799508058, ISBN-13: 978-3799508056


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